Material und Werkstoffe bei Poolüberdachungen

Bei der Poolüberdachung spricht man zwar von einer Verglasung, jedoch wird man Glas als Material bei den Überdachungen eher selten finden. Die Hersteller der Schwimmbadüberdachungen setzen eher auf Kunststoffgläser. Hier findet der Poolbesitzer Acrylate und Polykarbonate. Die Unterschiede der verschiedenen Kunststoffverglasungen bestehen in den Materialeigenschaften und den Beschaffenheiten. Alle verwendeten Materialien haben die gleiche optische Durchsichtigkeit wie Glas. 

- AcrylatePlexiglas® – PMMA – thermoplastisch, synthetisch, transparent, witterungsbeständig, alterungsbeständig, elastisch, hohe Lichtdurchlässigkeit, hohe Durchsichtigkeit, Wärme leitend, schwer entflammbar, reiß- sowie durchschlagsfest 
- Polykarbonate – Makrolon® – thermoplastisch, hohe Festigkeit sowie Härte, schlagzäh, steif, guter Isolator gegen Strom, säureresistent, nicht beständig gegen Chlor, Ammoniak und Amine, lichtdurchlässig, glasklar, schwer entflammbar jedoch nur bedingt UV-beständig 
- Polykarbonate – Verbundsicherheitsglas – mindestens 2 echte Glasscheiben mit einer klebfähigen Zwischenschicht – stoß- sowie bruchsicher, widerstandsfähig, robust, Schnee tragend, massiv und mit Sicherheitsnetz wie bei der Frontscheibe eines Autos
- Polykarbonate – Klarglas – durchsichtig, klar, Grün oder als Rauchglas – sonstige Eigenschaften wie beim Makrolon – wird für Doppelstegplatten verwendet – hagelsicher und schlagzäh 
- Kunststoffklarglas – SAN-Glas – leichter als Acrylglas – hochwertig, stabil, schlagzäh
- Poly­kar­bo­nat-Doppelstegplatten – Hohlkammerstruktur – Wasser speichernde Oberflächenbeschichtung – können mit UV-Filtern bestückt werden.

Poolüberdachung und die Technik dahinter


Die meisten Poolüberdachungs Hersteller bieten nicht nur einen Werkstoff an. Sie empfehlen unterschiedliche Werkstoffe für die Front-, Seiten-, Kopf- sowie Dachkonstruktionen (mehr hier). Das Dach sollte dabei stabil und UV-beständig, die Seitenteile extrem durchsichtig sein. So ergeben sich bei den realisierten Poolüberdachungen, auch für Daniel Ash, Kombinationen aus den unterschiedlichen Kunststoff- bzw. Glasstärken und -materialien.

poolüberdachung aus polykarbonat eingefahrenEine Poolüberdachung besteht jedoch nicht nur aus der Kunststoffverglasung, sondern auch aus Elementen aus Stahl bzw. Edelstahl oder Aluminium. Die einzelnen Glasteile müssen ja aufgrund der Beweglichkeit miteinander verbunden werden. Besonders bei der gebogenen Überdachung kommen hier sanft geschwungene Aluminiumbögen, ohne Ecken und Kanten, zum Einsatz. Handelt es sich um eine eckige Variante der Überdachung, sind hier ebenfalls Aluminiumleisten verbaut. Pulverbeschichtete Edelstahlrahmen, eloxierte Edelstahlrahmen oder einfache rostfreie Stahlrahmen machen die Unterschiede der Überdachungen aus. Hier hat jeder Hersteller sein eigenes Verfahren. Doppelstegprofile oder für die Tragelemente hochwertige Aluminiumlegierung aus Silizium und Mangan, alles ist hier zu finden. Vorteil der Pulverbeschichtung ist, dass dieses Verfahren mit allen RAL-Farben durchführbar ist. Bei der Montage der Einzelteile schützt ein durchsichtiger Silikonüberzug nochmals die Profile. 

Bei den verschiebbaren Elementen sorgt eine außen angebrachte Lippendichtung für eine Vermeidung der groben Verschmutzung der Schienensysteme. Endstücke, die freiliegend sind, werden mit einem Gummiendstück versehen. Untereinander sind die einzelnen Schiebeelemente mit einem Doppelbürstensystem versehen, welches das Eindringen von Wasser und Schmutz verhindert. Bei den Schiebeelementen auf Laufschienen kommen Einzel- oder Doppelrollen in Betracht. Dies können z. B. kugelgelagerte Qualitätsnovatronräder sein. Schiebe- oder Angeltüren und Fenster mit oder ohne Belüftungs- sowie Fliegengitter, extra breite Schiebe- oder Angeltüren, Faltwände und Dreh-Schiebetüren ergänzen das Angebot der Poolüberdachungen und sorgen für komfortablen Badespaß. Diese Konstruktionen können sowohl komplett aus Kunststoffverglasung, Verbundsicherheitsglas oder mit Aluminiumrahmen versehen produziert werden. Differenzierte Profilstärken sorgen für optische Unterschiede bei der gesamten Betrachtung des Pools.

Eine schnelle Montage wird durch die vormontierten Elemente garantiert. Des Weiteren findet der Poolbesitzer bei der Überdachung hochwertige Materialien sowie unsichtbare Details. Besonderen Wert legen die Hersteller auf ein leichtes Handling bei der manuellen wie auch der automatischen Bedienung, Langlebigkeit des verwendeten Materials, hohe Stabilität und starke Wind- sowie Schneesicherung. Besondere Extras wie Seiteneinstiege, extra flache Bodenschienen und aufklappbare Stirnwände zur Belüftung sowie extra hohe Umkleideüberdachungen wie auch Vorräume, um nur einige zu nennen, gehören bei etlichen Herstellern schon zum Standardprogramm. Eine doppelte Qualitätskontrolle der kompletten Überdachungsteile sowie ein erweiterter Kunden- und Wartungsservice auch nach dem Kauf sichern die Zufriedenheit des Kunden.

Bei der Mehrzahl der Schwimmbadbesitzer ist das Design, also der optische Eindruck, entscheidend. Dieser Eindruck sollte sich natürlich auch in der Poolüberdachung widerspiegeln. Aus diesem Grund verfügen die Hersteller über unterschiedliche Formgebung, eine große Farbauswahl, differenzierte Kunststoff- bzw. Glaselemente und diverse Möglichkeiten in der Profilart und -stärke. Von dezent über puristisch bis zu besonders auffällig reicht hier die Fertigungs-Spanne der Poolüberdachungen. Somit ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Ob flach oder mannshoch, rund, eckig, oval oder sonst wie. Die Abmessungen des Pools und der zu überdachenden Fläche sind maßgeblich. Sie als Poolbesitzer möchten eine außergewöhnliche Überdachung? Eine Überdachung, die sonst noch niemand hat? Suchen Sie sich einen der namhaften Hersteller und besprechen Sie die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Materialien. Erlaubt ist, was gefällt und machbar ist, darüber werden Sie schon aufgeklärt werden. Oftmals schätzen die Hersteller der Schwimmbadüberdachungen auch eine gewisse Herausforderung. Bei allem sollten Sie jedoch bedenken, Extrawünsche kosten immer extra! Wenn Sie also über ausreichend Budget verfügen, dann können Sie den Traum von Pool nebst Überdachung bald Ihr Eigen nennen.

Überblick zur Gesetzgebung rund um Staubsauger

EU-Beamten gelingt es immer wieder, klammheimlich neue Gesetzgebungen auszuarbeiten und diese auch zu erlassen. Bei der Ökodesign-Verordnung der Europäischen Union wurde im Juli 2013 unter anderem eine Neuregelung für Staubsauger erarbeitet und zum September 2014 erlassen. Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass nicht nur Lampen, Waschmaschinen und Kühlschränke energieeffizient arbeiten sollen, sondern auch Staubsauger. Somit sollen die Staubsauger, immerhin 39 Millionen Stück in den deutschen Haushalten, in den folgenden Jahren zum Wohle des Klimaschutzes verbessert werden. So kam es zum EU-Beschluss. Nach der Neuregelung zum 1. September 2014 hat die Gesetzgebung einen Energieausweis für Staubsauger verabschiedet. Das EU-Energielabel weist seither nicht nur die Energieeffizienzklassen A bis G, sondern auch die Staubemissionen, die Leistung der Reinigung sowie die Geräuschemissionen bei den Staubsaugern aus. Ab dem 1. September dieses Jahr dürfen zusätzlich von den Lieferanten und Herstellern nur noch Geräte mit maximal 1600 Watt auf den Markt gebracht werden. Somit liegen die Geräte der Energieeffizienzklasse A unter 850 Watt Leistung. Diese Gesetzgebung soll bis 2017 verschärft werden. Es dürfen dann nur noch Staubsauger bis 900 Watt Leistung auf den Markt gebracht werden. 

In der Regel verbrauchen alle Geräte im Haushalt mehr Energie, als nötig wäre. Dies wird besonders bei Staubsaugern deutlich, obwohl die Technologie so weit fortgeschritten ist. Das Wichtigste ist die Saugleistung, auf die es dem Verbraucher letztendlich ankommt, die auch bei nur 1000 Watt noch vollständig erhalten bleibt. Zukünftig soll sie sogar auf 400 Watt gesenkt werden können. Stromkosten- und Energieersparnis werden somit angestrebt, zumal heutige Geräte bis zu 2400 Watt Leistung, die nicht benötigt wird, bringen. So werden die neuen Staubsauger auch mit dem Energielabel ausgestattet sein, der auf einen Blick Aufschluss über Reinigungsleistung, Energieeffizienzklassen, Geräusch- und Staubemissionsklasse gibt. Mit der weiteren Angabe zum jährlichen Energieverbrauch sollen so die europäischen Klimaschutzziele mit der Energieersparnis erreicht werden.

Befürchtet wird jedoch, dass die verminderte Wattzahl zwar weniger Energie verbraucht, jedoch dadurch die Saugleistung verringert wird. Wenn nun Verbraucher diesen Saugkraftverlust ausgleichen wollen, dann müsste weitaus lang anhaltender und öfter gesaugt werden, was wiederum den Energieverbrauch gegenüber dem herkömmlichen Verbrauch erhöhen würde. Somit wäre eine Verminderung des Klimawandels als Ziel weit verfehlt. Wenn sich technologisch bis zum Jahre 2017 nicht noch einiges verändert, wird es letztendlich darauf hinauslaufen und die neue Gesetzgebung muss erneut überdacht sowie überarbeitet werden.

bodenstaubsauger im testOffen bleibt also die Frage, ob nun wirklich die Saugleistung mit einer geringeren Wattleistung geschmälert wird. Zum größten Teil hängt diese Leistung von der Konstruktion des Geräts ab. Verbesserungen an den Bürsten und Düsen können die Leistung, trotz einer geringen Wattleistung, sogar für eine Erhöhung der Saugleistung sorgen. Auch könnte Kraft eingespart werden, wenn die Ansaugluft nicht vollständig durch den Staubsaugerbeutel fließen müsste. Die wohl beste Technologie ist das Zyklonverfahren, welches wirksam und energiesparend wirkt – getestet hier bei Staubsaugern ohne Beutel – , wobei die ansaugende Luft zuerst den Staub verwirbelt, der sich so dann leichter aufsaugen lässt. Kritiker halten dagegen, dass bei einer Drosselung der Leistung die Saugdüse verkleinert werden muss, damit die Saugleistung erhalten bleibt. Dies führt dazu, dass der Verbraucher länger saugen muss, was den Energieverbrauch damit wieder erhöht.

Bleibt also abzuwarten, was sich in Sachen innovativer Technologie auf dem Staubsauger-Markt weiterhin tun wird und wie die Testergebnisse in Zukunft ausfallen werden. Gesetze können ja auch EU-weit jederzeit verbessert und angepasst werden.

Aufkleber oder Sticker – was ist was? Eine Gegenüberstellung 

Wer glaubt, dass Aufkleber und Sticker ein und dasselbe sind, der irrt. Denn Fakt ist, dass es diesbezüglich durchaus gewisse Unterschiede gibt. “To stick on…” ist dabei die englische Begrifflichkeit dafür, etwas aufzukleben. In so fern sind sich beide Worte durchaus gleich. Und auch die Geschichte von Aufklebern und Stickern ist uralt und beginnt noch dazu im Alten Ägypten.

sticker und aufkleber: ein vergleichSeinerzeit ging es darum, die Namen der jeweils regierenden Pharaonen in den Thron sowie in das Zepter einzuritzen, was mit der Zeit wie folgt gemacht wurde: Es wurden kleine, geometrische Formen – meist aus Holz – ausgeschnitten bzw. ausgesägt, und auf diese Stückchen wurden Namen, Regierungsbezeichnungen oder sonstige wichtige Begrifflichkeiten eingeritzt. Nachdem diese “hölzernen” Schildchen fertiggestellt waren, wurden sie an ihren eigentlichen Bestimmungsort, zum Beispiel dem Thron et cetera fixiert. Im Laufe der Jahre wurde diese Vorgehensweise allerdings zu aufwändig und auch zu kostspielig. Nicht zuletzt, weil es mit der Zeit auch gelungen war, günstigere Alternativen, wie zum Beispiel Papier zu beschriften und mit einer klebenden Masse zu bestreichen, um diese so entstandenen kleinen Hinweisschildchen sodann auf ihrem jeweiligen Platz anzubringen. 

Die Botschaft kann dieselbe sein, aber…

Grundsätzlich sind Sticker also aussagekräftige, kleine Schildchen, die sich auf einer bestimmten Art von Untergrund “aufsticken” lassen. Mittlerweile gibt es Sticker, also die kleinen, klebenden und vor allem “Hinweis gebenden” (Werbe-)Utensilien für die unterschiedlichsten Bereiche. So werden sie zum Beispiel in erster Line eingesetzt, um kurze, knappe und dennoch aussagekräftige Hinweise zu geben oder Botschaften zu übermitteln. Dies kann zum Beispiel in Form von Buchstaben, Kürzeln oder kurz gehaltenen Sprüchen der Fall sein. Gerade in der Werbung oder auch dann, wenn Vereine oder Institutionen auf etwas hinweisen wollen, zum Beispiel geplante Aktionen, Projekte und so weiter, kommen Sticker in ihrer mannigfaltigen Form gerade recht. So gibt es Sticker heute zum Beispiel in Form von Dekostickern, welche auf eine ganz besonders designstarke Art und Weise daherkommen und die sogar aus unterschiedlichen Materialien bzw. Oberflächenstrukturen geschaffen sein können. Dann wiederum finden wir Autosticker, Fenstersticker, Adressticker, Werbesticker oder auch Paketsticker oder gar Homepagesticker. Auch Buchsticker oder Plakatsticker erfreuen sich seit langem einer stetig wachsenden Beliebtheit. Die wesentlichen Kriterien klassischer wie auch moderner Sticker sind also Folgende:

Sticker 
- sind klein
- aussagekräftig
- vermitteln eine Botschaft
- können aus unterschiedlichen Papier- oder Kunststoffmaterialien sein, zum Beispiel aus PE-Folie, aus PVC oder textilen Materialien
- können aufgeklebt werden
- können bei Bedarf auch aufgenäht werden
- können gegebenenfalls aufgebügelt werden
- können eine facettenreiche Oberflächenbeschaffenheit aufweisen
- sind in unterschiedlichsten geometrischen Formen zu haben, zum Beispiel in klassischer ovaler Form, rund, dreieckig, quadratisch, trapezförmig
- lassen sich – je nach Kleberbeschaffenheit – mal einfach, mal schwer entfernen

Unterschied zu gedruckten Aufklebern

Im Gegensatz dazu zeichnen sich Aufkleber durch andere Aspekte aus. Sicherlich basiert die ursprüngliche Konzeptionierung von Aufklebern auch auf der altägyptischen Geschichte. Allerdings sind diese keineswegs immer in der kleinen, kompakten Form zu finden, und es gibt sie auch nicht in textilener Beschaffenheit. Sondern bei einem Aufkleber handelt es sich um eine Werbevariante bestehend aus PVC oder auch PC mit jeweils selbst klebendem Untergrund. Die Klebefläche ist darüber hinaus mit einer Abziehfolie ausgestattet, welche vor dem Aufkleben (hier finden Sie eine bekannte Online-Druckerei für Aufkleber) auf der jeweils dafür vorgesehenen Fläche entfernt werden muss. 

Heute gibt es unterschiedlichste Varianten von Aufklebern, zum Beispiel folgende: Fensteraufkleber, Werbeaufkleber, Paketaufkleber, Hinweisaufkleber, Sichtschutzaufkleber und vieles mehr. 

Eine Gegenüberstellung:


Vergleicht man Aufkleber einmal mit Stickern, so unterscheiden sich diese auf folgende Art und Weise voneinander:

- Während Sticker meist klein und kompakt, aber dennoch sehr aussagekräftig und bunt gestaltet sind, können Aufkleber in unterschiedlichen, selbst in großen Größen zu haben sein.
- Sticker können, anders als Aufkleber, durchaus auch aus textilenen Materialien gefertigt sein.
- Sticker lassen sich, im Gegensatz zu Aufklebern, nicht ausschließlich aufkleben, sondern sie können auch aufgenäht oder aufgebügelt werden. 
- Sticker müssen demgemäß nicht zwingend mit einer selbstklebenden Grundfläche ausgestattet sein, da die Fixierarten – je nach Variante – voneinander abweichen können.

Das Ziel, welches sowohl mit Stickern, als auch mit Aufklebern “verfolgt” wird, ist allerdings – so sehr sich Sticker und Aufkleber mitunter auch unterscheiden können – stets dasselbe: Es soll dem Betrachter etwas gesagt bzw. mitgeteilt werden, das möglichst lange in dessen Gedächtnis haften bleibt. Und dieses ist eben nur dann möglich, wenn Sticker oder Aufkleber möglichst kreativ und aussagekräftig bzw. einprägsam konzeptioniert sind. Dies kann zum Beispiel durch eine spezielle Farbgebung, in Form von Symbolen, durch “knackige” Worte, aber auch mittels einer gelungenen (!) Kombination aus allem geschehen. 

Sicherlich könnte man besagte Botschaften ohne Weiteres auch auf einem kleinen Stückchen Papier oder einer anderen Unterlage drucken. Fakt aber ist, dass es im Endeffekt – sowohl beim Sticker, als auch beim Aufkleber vor allem eines ist, das dazu beiträgt, dass die zu übermittelnde Botschaft “haften” bleibt: Der Kleber oder eine andere Art, das “gute Stück” dauerhaft auf einer Oberfläche zu fixieren. Würde man die “Werbung” oder die Aussage auf einem gewöhnlichen Stück Papier aufbringen, bestünde die Gefahr, dass dieses bzw. auch die Botschaft buchstäblich “vom Winde verweht”. Nicht so bei einem Sticker oder Aufkleber, denn damit bleibt das, was gesagt oder verdeutlicht werden soll, in der Tat “haften”.

Daniel Ash- Rockstar mit Allüren

Ein echter Rockstar werden- dass war in jungen Jahren die heimlich gelebte Phantasie des jungen britischen Musikers Daniel Ash. Schon im zarten Alter von 15 Jahren ließ er im englischen Northampton kein Konzert seiner Vorbilder wie Pink Floid aus um sich in seiner eigenen Musik inspirieren zu lassen. Geboren unter kleinbürgerlichen Verhältnissen in einer britischen Industriestadt war es für Daniel Ash anfangs schwierig, sein Umfeld mit seiner Art des Rocks zu überzeugen und seine Eltern dazu zu bringen ihm, Gitarrenstunden zu bezahlen.

Denn schon im zarten Alter von 12 Jahren begann der talentierte Musiker anfangs noch mit einer akustik Gitarre, später ab dem 16 Lebensjahr dann auf dem elektronischen Pendant Musikstücke zu üben neues zu komponieren und aufzunehmen. In einer Zeit des Aufbruches, Mitte der 70er Jahre, wo die Flower Power Bewegung ganz Europa du die USA beherrschte- alles möglich war und keine gesellschaftlichen Hürden zu hoch waren fand der junge Daniel Ash tapfere Mitstreiter in Musikern wie David J und Kevin Haskins, die er noch aus seiner Zeit in der Grundschule kannte. Gemeinsam organisierten Sie damals den ersten Auftritt der Gruppe im Glasgow Rangers Club vor etwa 500 Rock Enthusiasten. Rocklegende und Produzent Peter Murphy nahm sich in den folgenden Jahren des jungen Musikers und seiner Freunde an und veröffentlichte Alben wie Bela Lugosi’s Dead oder Coming Down. Mit der seigenden Popularität des damals schon 40 Jährigen Künstlers änderte sich auch die Stilrichtung. Immer stärker hin in den Bereich des Gothik Rock wurden die Köstüme auf der Bühne skurriler und die Schminke weißer. 

Seit 2009 ist Daniel Ash nach einem Bruch mit seinem Plattenlabel und heftigen Außeinandersetzungen mit seinen Bandkollegen nur noch solo als Sänger und Gittarist unterwegs. Findet aber für seine Songs immer wieder treue Mitstreiter wie Zak Ambrose. Aktuell in den Charts ist das 2014 neu erschienene Album Stripped, in dem Ah seine musikalische Vergangenheit verarbeitet. Mittlerweile 47 Jahre alt predigt der talentierte Gitarrist heute mehr von Liebe und Freiheit als wie in den vergangen Jahrzehnten von Sex Drougs und Rockin Roll.

Daniel Ashs Rennbollide aus edlem Haus

Die neuste Errungenschaft des Rockstars aus Großbritannien ist etwas ganz Besonderes. Ein Supersportler, der seines Gleichen sucht, ein Rennwagen aus Aluminium, Titan und Carbon. Die neuste Errungenschaft aus dem Hause Ash hört auf den Namen Aventador, einem reinrassigen spanischen Kampfstier, der Mitte des 1800 Jahrhunderts in der Stierkampfarena in Pamplona mehr Toreros erlegte als jemals zuvor. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von stolzen 350 Kilometern pro Stunde hängt der italienische Supsersportler auf den britischen Straßen so ziemlich alles ab, was vier Räder und einen Motor besitzen. 

Erstmals im Jahre 2011 auf dem Genfer Autosalon einer breiten Masse an Pressevertretern vorgestellt verkörpert der italienische Blitz mit seinem modernen kantigen Stealth Design eine neue Generation von Fahrzeugen. Windschlüpfrig, aerodynamisch und dabei kantig und aggressiv ist die Formensprache der italienischen Designer bei Ashs neustem Supersportler. Flach wie ein Pfeil, mit der breite eines Sternenkreuzer aus den Episoden von Startrek und riesigen Lufteinlässen zur Kühlung des 12 Zylinders mutet der Stier aus Pamplona eher einem Gefährt aus der Zukunft als einem Erdenvehikel an. Neben dem extravaganten Design, das den Lamborghini schon von weiten erkennen lässt steht das Fahrzeug in Sachen Technik der äußerlichen Formsprache in nichts nach. Die komplette Fahrgastzelle ist im Monocock Design konstruiert worden und in einem riesigen Autoklaven aus einem einzigen Stück Carbon gefertigt. Nur 40 Kilogramm leicht bietet Sie zwei Passagieren maximale Sicherheit auch bei Unfällen mit höheren Geschwindigkeiten. 

Im angeflanschten Hinterbau verbirgt sich unter zwei mächtigen Carbonrohren, die zu einem extrem steifen Gitterrohrrahmen verschmelzen eine der wohl stärksten Antriebskonzepte der Neuzeit. Ein 6,5 Liter Hubraum fassender V12 Hinterachstenmotor, der ohne eine zusätzliche Aufladung von Turbos fassungslose 700 Pferdestärken auf die Antriebswellen zaubert. Möglich machen diese Spitzenleistungen eine extrem komplexe Produktionslinie, in der jeder Motor einzeln in Handarbeit gegossen, bearbeitet und veredelt wird. Aus einem einzigen Aluminiumblock gefertigt schafft der Mittelmotor atemberaubende 690 Newtonmeter Drehmoment bei einer Drehzahl von bei 5500 Umdrehungen pro Minute. Dank dieser Antriebswerte und einem ,dem Leichtbauprinzip geschuldeten Gewicht von 1545 Kilo schafft der Lamborghini Aventador den Sprint von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in sagenhaften 2,9 Sekunden.

Dazu bei trägt besonders das emotionale extrem hart eingestellte Siebengang Getriebe, dass Lamborghini speziell für dieses Fahrzeug in Zusammenarbeit mit dem Getriebespezialisten CF entwickelt hat. Im Gegensatz zum gängigen Trend, die Fahrzeuge mit der neuen Doppelkupplungsgetriebe auszustatten, das die Gangwechsel nur noch durch eine Veränderung des Motorgeräusches erkennen lässt setzt Lamborghini auf die altbewährte Technik auf neustem Stand. Waren bislang Bestwerte im Bereich von 100 Millisekunden für einen Gangwechsel bei konventionellen Sportgetrieben das Maß aller Dingen, schafft der Aventador im Sportmodus die Wechsel der Zahnräder in sagenhaften 50 Millisekunden. Der dabei entstehende Effekt, ein harter Nackenschlag, der bei den Fans des Rennboliden für Lust und Laune sorgt und das Fahrzeug charakterisiert.

Ansonsten ist Daniel Ashs neustes Fahrzeug eher spurtreu und leicht zu fahren. Vierradantrieb, der über ein elektronisches Stabilitätsprogramm mittels Kompositwellen die Antriebskraft je nach Bedarf auf die vier Räder verteilt macht das Fahrzeug sehr leicht kontrollierbar. 

Beim Interieur gibt sich Lamborghini wie immer generös. Neben Bose 5.1 Sorroundsystem warten hier Sportlenkrad, Leder, Aluminium und viel Carbon auf den betuchten Fahrer. Die Sitze sind wiederrum eine Gemeinschaftsentwicklung mit dem Deutschen Spezialisten Recaro. Sie lassen sich über sieben Achsen schnell und elektronisch mittels Servos der individuellen Statur des Fahrers und Beifahrers anpassen. Ein großer 20 Zoll TFT Bildschirm mit neuster Super Amoled Technologie und Touchscreenfunktion ermöglicht neben der Einstellung von Außenspiegeln, Klimaanlage und Rückfahrkamera auch den Genuss von DVDs oder die Bluetooth Koppelung des eigenen Smartphones zur Musikübertragung. Die Einstelligen für das Fahrwerk, die Leistungsabgabe der Motors und die Beschleunigung aus dem Stand , Getriebegeschwindigkeit und ESP lassen sich indes einfach und jederzeit mittels Kipphebeln in der Mittelkonsole des Fahrzeuges oder direkt am Sportlenkrad einstellen. Ein echtes Highlight ist der Startknopf des Rennboliden, der einem Feuerknopf von Raketen bei einem Jagtflugzeug wie dem Eurofighter nachempfunden wurde. Einmal gedrückt rumpelt es im Hinterraum, bis die Treibwerke ihre Anlaufgeschwindigkeit erlangt haben und ein Dumpfes Grollen die Stille übertönt. 

Nicht ganz billig und im Alltag nicht ganz praktisch und trotzdem hat sich Daniel Ash für das italienische Fabrikat entschieden, dass mit einem mittleren Benzinverbrauch von 12,8 Litern kombiniert seinem Besitzer an der Tanksäule die Haare vom Kopf frisst. Doch auf der Rennstrecke liegen diese Verbräuche weit außerhalb des Erreichbaren. Wer voll Gas gibt erreicht locker einen Schnitt von 50 Litern pro 100 Kilometer und mehr. Auch der Ausstoß an Co2 ist mit einem Wert von 370 Gramm pro Kilometer alles andere als umweltfreundlich und lässt auch bei der KFZ Steuer nichts Gutes erahnen. Jedoch gegenüber dem Einstiegspreis von stolzen 330.000 Euro bei der Basisversion stellt die Frage nach den laufenden Kosten in den Hintergrund.

3D Kennzeichen am Automobil montiertInnovative 3D Kennzeichen


Ein weiteres Highlight, das wohl nur an Daniel Ashs Lamborghini zu bewundern ist, stellt eine neuartige 3D Kennzeichnung des Nummernschildes dar. Besondere Drucktechniken ermöglichten in der Vergangenheit nur den Druck und das Stanzen von normalen zweidimensionalen Kennnummern auf der Plakette. Dank modernster Drucktechnik ist seit neustem auch eine dreidimensionale Darstellung der Zahlen und Buchstaben auf dem KFZ Kennzeichen möglich- Ein interessantes Gimmick für Liebhaber und Individualisten. Kombiniert mit einem Wunschkennzeichen lassen sich hier wahre Kunstwerke erschaffen, die dem Fahrzeug eine individuelle Note verleihen.